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Valentinstag

Valentinstag
romantische komödie , usa 2010
original
valentine's day
regie
garry marshall
drehbuch
katherine fugate
cast
bradley cooper,
jamie foxx,
jennifer garner,
julia roberts,
anne hathaway,
jessica alba,
jessica biel,
patrick dempsey, u.a.
spielzeit
124 Minuten
kinostart
11. Februar 2010
homepage
http://www.valentinstag-derfilm.de
bewertung

5 von 10 Augen

Es scheint als beherrsche kein anderes Thema an diesem Tag die Menschen in Los Angeles. Dem Valentinstag kann man nicht entkommen, sei es als frisch verliebtes oder als gemeinsam alt gewordenes Paar, als auf das Thema angesetzter Reporter oder sogar beruflich, als Inhaber eines Blumengeschäfts am stressigsten Geschäftstag des Jahres. Dabei kommt es zu manch unerwarteter und nicht immer erfreulicher Überraschung, aber auch zu lebensentscheidenden Wendepunkten. Das, was rund zwei Dutzend Menschen an diesem Tag geschieht und wie sie einander immer wieder begegnen, bildet das Spielfeld von "Valentinstag".

Das neue Werk von Romantik-Spezialist Garry Marshall ("Pretty Woman", "Plötzlich Prinzessin") ist vor allem ein "Gimmick-Film" mit zwei herausstechenden Verkaufsargumenten: Er startet gezielt zum überall in der westlichen Welt gefeierten, inoffiziellen Feiertag für Verliebte und er fährt dafür ein Staraufgebot auf, wie man es nur alle Jubeljahre mal in einem Film zu sehen bekommt - wenn überhaupt (jenseits der oben aufgeführten Damen und Herren u.a. auch noch Topher Grace, Anne Hathaway, Ashton Kutcher, Queen Latifah, Taylor Lautner, Shirley MacLaine und Julia Roberts). Und eigentlich ist auch von vornherein klar, was so ein Konzept dann bieten kann und was nicht. Auf der Habenseite einen, um beim Thema zu bleiben, "bunten Strauß" an mehr oder minder interessanten und zu Herzen gehenden kleinen Episoden, dargereicht von einigen der bekanntesten Gesichtern Hollywoods, die sich in diesem Fall dann auch für Minirollen nicht zu schade sind.
Was man vergeblich sucht sind dagegen zwangsläufig Geschichten und Charaktere, die wirklich etwas zu sagen haben, nicht ausschließlich an der Oberfläche kleben bleiben und überhaupt irgendwo mehr als nur einen Funken Originalität versprühen. Aber wie soll das denn auch gehen, wenn man der schieren Anzahl der prominenten Namen offensichtlich eindeutige Priorität gegenüber einer größeren Tiefe mit ein paar weniger Handlungssträngen eingeräumt hat? Richtig, es geht halt nicht und so wird jeder seinen Spaß mit diesem kleinen Setzkasten haben, der sich einfach nur berieseln lassen möchte und sich über jedes durch Bild huschende Promi-Gesicht freut. Es gehört nicht viel Phantasie dazu sich auszumalen, wie es im Kinosaal zu einem fortwährenden Geraune kommt, wenn der eine Besucher den nächsten Promi wieder schneller erkannt hat als seine Begleitung und das natürlich umgehend mitteilen muss.

Sei es drum, dieses Ensemble-Stück mit dem viel zu großen Ensemble tut andererseits auch niemandem weh, wagt sich dementsprechend auch nicht an wirklich harte Themen oder gar ernsthaft kaputte Typen heran und mag diesen schönen Tag auch für niemanden so richtig böse enden lassen - alle zwischenzeitlich in diese Richtung weisenden Tendenzen entpuppen sich letztendlich als falsche Fährten, was aber niemanden ernsthaft überraschen dürfte. Das alles wird aber leider auch nicht durchgehend so witzig und charmant wie im noch am ehesten vergleichbaren britischen Gegenstück "Tatsächlich Liebe" umgesetzt, welches ein ganz ähnliches Konzept für die Weihnachtszeit benutzte, dabei aber eben nicht ganz so überfrachtet daher kam.
Über Einzelleistungen zu sprechen ist aufgrund der Kürze der jeweiligen Auftritte in den meisten Fällen obsolet, denn selbstverständlich kann eine Julia Roberts wieder die kühle Schöne mit verletzlichem Innenleben geben, eine Jessica Alba das etwas oberflächliche Girlie oder Patrick Dempsey den unwiderstehlichen Womanizer, dem eine einzige Frau nicht genügt. Daher erwähnen wir hier lediglich, dass sich der noch am ehesten als ein solcher auszumachende "Hauptstrang" um die Figuren von Ashton Kutcher und Jennifer Garner dreht, eine Anne Hathaway sich mal etwas anders und deutlich verruchter geben darf und eine Shirley MacLaine im Alter irgendwie immer schriller agiert.

Wer also von diesem "Valentinstag" etwas anderes erwartet als hübsch verpacktes, leicht konsumierbares Kino-Fast Food, der ist definitiv selbst schuld und hat irgendwo nicht richtig aufgepasst (oder sich weiblicher Überredungskunst zum Kinobesuch beugen müssen). Und wer von vornherein gar nichts anderes serviert bekommen möchte, der liest an dieser Stelle vermutlich eh schon nicht mehr mit. In diesem Sinne: Happy Valentine's Day!

Volker Robrahn

9

Ich denke, die Besetzung sagt schon alles. Lauter Stars, also großartige Schauspieler sind vertreten, wie z.B . Julia Roberts, Shirley McLaine, Anne Hathaway etc.
Ich ging großer Erwartungen ins Kino und wurde nicht enttäuscht!
Mal witzig, mal romantisch, dieser Film hat unterschiedliche Facetten und erzählt verschiedene Geschichten der Personen am schönsten (oder auch traurigsten;) ) Tag des Jahres-den Valentinstag!
Nur zu empfehlen,sei für Mädels-Abende oder Abende mit dem Partner/der Partnerin! :=)

3

wenigstens spielt jessica alba mit

1

einer der schlechtesten filme, die ich je gesehen habe. top besetzung, damit der film überhaupt erwähnt wird, das wars aber auch..

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