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Verblendung

Verblendung
psycho-krimi , schweden/dänemark 2009
original
män som hatar kvinnor
regie
niels arden oplev
drehbuch
nikolaj acel, rasmus heisterberg
cast
michael nyqvist,
noomi rapace,
lena endre,
sven-bertil taube, u.a.
spielzeit
152 Minuten
kinostart
1. Oktober 2009
homepage
http://www.verblendung-derfilm.de
bewertung

8 von 10 Augen

Seit 40 Jahren bekommt der Industrielle Henrik Vanger (Sven-Bertil Taube) zu seinem Geburtstag ein Geschenk zugeschickt. Es ist jedes Mal eine gepresste Blüte hinter Glas, so wie er sie von seiner Lieblingsnichte Harriet bekam, bevor diese im Alter von 16 Jahren spurlos verschwand. Der verbitterte Henrik glaubt, dass diese "Geschenke" eine Verhöhnung von Harriets Mörder sind und startet einen letzten Versuch, die alte Geschichte aufzuklären. Er engagiert den Enthüllungsjournalisten Mikael Blomqvist (Michael Nyqvist), der gerade in einer schweren Krise steckt, die ihm eine mehrmonatige Gefängnisstrafe eingebrockt hat. Zu diesem Zwecke hat Vanger seinen Kandidaten Blomqvist vorher beobachten lassen, was schließlich dazu führt, dass sich die damit beauftragte Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace) zunächst ungebeten ebenfalls in die Nachforschungen einschaltet. Doch schnell erkennt Blomqvist deren nützliche Fähigkeiten und gemeinsam tauchen beide in eine Geschichte ein, die weit umfangreicher und grauenvoller ist als es den Anschein hat.

Die drei vollendeten Bände von Stieg Larssons "Millennium-Trilogie" gehören zweifelsohne zu den größeren Kulturphänomenen unserer Zeit. Denn als diese veröffentlicht und zu millionenfach verkauften Bestsellern wurde, lebte ihr Autor schon nicht mehr. Larsson verstarb 2004 an einem Herzinfarkt und wurde somit sowohl um die Möglichkeit gebracht, seinen großen Erfolg noch selbst mitzuerleben, als auch darum, sein auf zehn Bände angelegtes Opus zu vollenden. Bis zu seinem Tod war Larsson ein engagierter Journalist, der immer wieder gegen jegliche totalitären und rassistischen Tendenzen und Organisationen anging und anschrieb, und es fällt schwer in seiner Figur des Michael Blomqvist nicht ein Alter Ego des Autors zu vermuten.
Dieser Blomqvist ist zu Beginn der Geschichte unschuldig tief gefallen, in eine Falle gelockt von skrupellosen Industriellen, die sich eines unliebsamen Kritikers entledigen wollen. Doch dieses Schicksal wirkt fast harmlos gegen das von Lisbeth Salander, die als latent gewalttätig gilt und aus zunächst noch im Dunkeln bleibenden Gründen einem Vormund unterstellt ist, der auch über ihre finanziellen Angelegenheiten wacht. Unter ihrer rauen Punk-Attitüde verbirgt sich jedoch ein verunsichertes und schwer traumatisiertes Wesen, und die Besetzung dieses starken Charakters, der zwar nicht die "offizielle" Hauptfigur ist, bei den meisten Lesern jedoch den stärksten Eindruck hinterlassen haben dürfte, war sicher einer der größten Knackpunkte beim Versuch einer optimalen Verfilmung.
Mit der Wahl der Newcomerin Noomi Rapace darf die Wahl als gelungen bezeichnet werden, denn der gelingt es überzeugend diese fast schon gespaltene Persönlichkeit zu verkörpern. Rapace äußerlich passend zu gestalten ist recht einfach, aber die Schauspielerin verleiht ihrer Figur dann auch mit der entsprechenden Gestik und Körperhaltung, vor allem aber mit eindringlichen Blicken viel Leben. Die Szenen, in denen Lisbeth sich an ihrem sadistischen Vormund rächt, der sie vorher vergewaltigt und gedemütigt hatte, sind genauso eindrucksvoll wie nur schwer zu ertragen. Hier geht der Kinofilm dann auch weiter als es die zahlreichen TV-Produktionen tun, die uns seit einigen Jahren mit meist ebenfalls sehr düsteren Kriminalgeschichten aus Skandinavien versorgen.

Denn auf den ersten Blick ist die Frage sicher berechtigt, was denn nun diese ZDF-Koproduktion von all den Krimis der Marke Wallander & Co. so gewaltig unterscheiden soll. Auch jene, beim deutschen Publikum außerordentlich beliebten Fernsehfilme präsentieren schließlich fast immer gebrochene Helden mit Problemen in Verbindung mit oft unsagbar grausamen Verbrechen, die einen tiefen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele ermöglichen. Allerdings sind hier nicht nur der Produktionsstandard und die Ausstattung etwas höher, auch der erwähnte Blick geht in der Tat noch ein wenig tiefer, denn Larssons Schweden ist ein von mächtigen Konzernen beherrschtes Land, hinter dessen sozialer Fassade sich machtgierige und emotional erkaltete Menschen mit sehr fragwürdigen Dingen beschäftigen.
Die Zahl der wichtigen Personen ist nicht klein und die Verflechtungen innerhalb der Vanger-Dynastie sind zahlreich, aber es wurden dabei erfreulicherweise genau so viele Kürzungen und Straffungen vorgenommen wie nötig waren, um den Zuschauer einerseits nicht den Überblick verlieren zu lassen, die Geschichte aber andererseits auch nicht allzu sehr zu vereinfachen oder zu verfälschen. Dafür ist fraglos Zeit notwendig, und die nimmt sich diese immerhin zweieinhalb Stunden lange Adaption vor allem, um ihre beiden Protagonisten ausführlich vorzustellen und einzuführen - auch das fällt in die Kategorie "erfreulich".
Da zudem das Mysterium um die verschwundene Harriet durch eine faszinierende Spurensuche äußerst spannend umgesetzt wird, gibt es nur wenige Längen zu bemängeln. Gearbeitet wird dabei nach der bewährten Methode, den Zuschauer immer nur genauso viel wissen zu lassen wie die Ermittler, und das sorgt dann naturgemäß für entsprechende Überraschung oder auch Erschrecken, wenn Stück für Stück neue Details ans hier nicht besonders helle Tageslicht kommen.

Ein besonders schöner oder angenehmer Film ist "Verblendung" daher nicht, sondern mitunter eher ein ziemlich unangenehmer Schlag in die Magengrube. Dass sich ganz am Ende die Ereignisse dann auf einmal förmlich überschlagen und nach der eigentlichen Auflösung des Falles noch mehrere Nachklapps angefügt werden, trübt den Gesamteindruck nur unwesentlich. Es ist auch zum Teil der bereits in wenigen Monaten anstehenden Fortsetzung geschuldet, die dann hoffentlich ein ebenso starkes Stück Film werden wird wie dieses hier.

Volker Robrahn

Habe das Buch regelrecht verschlungen und lese gerade mit Begeisterung den zweiten Teil, deswegen hadere ich auch noch mit dem Kinobesuch, da der Film das Buch natürlich nicht toppen kann. Obwohl ich natürlich schon gespannt bin wie die Szenen insziniert wurden...

Wie sehen die anderen dies?

9

Habe den Film in der Sneak gesehen (auf schwedisch mit Untertiteln :D) und war begeistert.

Ich habe das Buch zwar nicht gelesen und kann somit nichts zur Umsetzung sagen, aber der Film für sich haut einen um.
Sehr dicht erzählt, großartige Besetzung, die den Charakteren eine großartige Tiefe verleiht und sehr düstere Bilder, die schon zu Beginn für Schauer über den Rücken sorgen.

Für mich die packendsten, wendungsreichsten, spannendsten 2 1/2 Filmstunden des Jahres.

Ich habe das Buch ebenfalls mit Begeisterung gelesen. Kein gutes Buch kann in meinen Augen von einem Film getoppt werden. Deswegen habe ich auch in diesem Film meine Zweifel, werde ihn mir natürlich trotzdem anschauen, hoffentlich wird man nicht enttäuscht.

Bin auch gerade bei Teil 2 - aber das wird mich nicht davon abhalten Teil 1 im Kino zu schauen! :-)

Hab das Bücher auch verschlungen und freue mich tieeeeeerisch auf den Film!!

hab grad die millenium triologie bestellt. kenne keinen film der besser war als das buch, außer es war das buch zum film. würde erst alle 3 teile lesen, dann kann der film nicht mehr viel anrichten ;)

Ich habe alle 3 Bücher mit Begeisterung gelesen und freue mich wahnsinnig auf den Film. Schon jetzt glücklich darüber, daß sich nicht die Amerikaner die Filmrechte gesichert haben, da haben die wohl echt gepennt, denn ich bin überzeugt, dieser "kleine" Film wird ein ganz "Großer". Regie führt wohl derjenige, der auch für die TV Serien "Der Adler" zuständig war, die mir sehr gut gefallen haben.
Und meiner Meinung nach sind die Hauptdarsteller, die Salander und Blomqvist verkörpern, schon jetzt preisverdächtig. Lisbeth habe ich mir beim Lesen genau so! vorgestellt! Habe einen kurzen Videotrailer gesehen und direkt Lust auf den Film bekommen....d.h. dises Wochenende ab ins Kino!!!

Habe noch einige wenige Seiten aus dem ersten Buch vor mir, welches ich wie Sebi auch mit Begeisterung am verschlingen bin. Die zwei weiteren Bände warten bei mit schon im Bücherregal.
Den Film werde ich erst mitte Oktober zu sehen bekommen, denn ich hoffe dass es hier in der Schweiz die Originalfassung mit Untertitel zu sehen gibt (Skandinavische Filme sind synchronisiert meist schwer zu ertragen, wobei Schwedisch oder Norwegisch doch schön anzuhören sind). Auch English wäre mir lieber, denn die Stimme von Blomqvist im deutschen Trailer hat hat mir nicht gefallen. Ich kann es kaum erwarten die Story auf der Leinwand zu sehen, der Trailer schaut äusserst vielversprechend aus.

8

Habe ein bisschen Probleme mit dem Film. Dem Buch wird er nicht ganz gerecht und ich glaube das wäre etwas besser gegangen.
Allerdings muss man sehen, der Stoff ist komplex und vieles spielt sich in den Köpfen der Protagonisten ab. Das kann niemand verfilmen...
10 Punkte für LiZ, 10 für Micke, 8 für das Gesamtwerk.
Einen Kinobesuch ist er allemal wert. Ich würde aber dringend die jeweilige Buch-Fassung empfehlen. Vor oder nach dem Film ist in diesem Fall egal. Vielleicht ist danach sogar besser.
Im Februar 2010 geht´s im Kino weiter. Zeit genug Teil eins und zwei zu lesen.

äähh, gibts hier ab jetzt nur noch buchrezensionen..???

9

Der Zweifel aller Buchleser ist unbegründet. Der Film ist einfach spitze! Das Buch habe ich selbst gelesen und war vom Film begeistert. Die Umsetzung ist nahezu perfekt und es wurde sich strikt an das Buch gehalten. Hoffentlich wird der zweite teil genauso gut!

8

Kenne das buch nicht, ist -wie mein vorredner schon sagt- ja auch erstmal aus sicht des filmerlebnis schnuppe. Der film war recht gut, sehr unterhaltsam und in seiner realitätsnähe -typen als schauspieler mit pickeln und "hässlichkeit", dem nüchternen kalten setting, die allgemeine tristess und der brachialen thematik- sehr gelungen, wobei man den einfluss als cofinanzierte-fernsehproduktion aus deutschem hause meint zu sehen, was -zumindest mir- nicht unbedingt als qualitätssiegel taugt. Die story ist mitreißen und in keiner weise langweilig, unlogisch oder vorhersehbar -zumindest in weiten teilen, was für einen thriller in letzter zeit schonmal ein gütekriterium ist. Nu aber mal zum schluss des films, also buch hin oder her, muss es denn ein happy-end sein. Muss eine realtiv beliebige rahmenhandlung, die zur einleitung der situation und figuren dient, dann nochmals gefühlte ewigkeiten nach der auflösung alles in zartes rosa tauchen. Keine ahnung, ob damit der zweite teil eingeläutet wird, dem film -auch dem andrang am kinoausgang zu beobachten- tat es nicht gut. Kurzum, sehr sehenswert, aber wenn schon hartes, bestialisches thema im sinne bestie mensch, warum dann so ein alberner schluss. Freue mich auf das buch.

9

Ein sehr guter Film, die Rezension macht mir Lust darauf sodass ich ihn heute sehen konnte.
Ich habe die Buchfassung nicht gelesen, daher begründet sich meine Bewertung allein auf dem Filmmaterial. Als Krimithriller allemal ratsam, wer dieses Genre mag sollte aufjedenfall zugreifen. Die Charakter sind gut gezeichnet und der Film nimmt sich die Zeit um sie wirklich sehr gut zu charakterisieren und die Story selbst haut einen zwar nicht um, muss sich aber vor Hollywood nicht verstecken.
So wie diese Rezension Lust auf den Film macht, spornt der Film einen an das Buch zu lesen!

8

Ich war gestern absolut überrascht, wie gut das Buch umgesetzt wurde. Die mühsamen Längen des Buches wurde herausgenommen, die unwichtigen Nebenhandlungen ebenfalls und noch besser: Die bizarre, interessante Figur Lisbeth Salander ist perfekt besetzt und ihre Rolle - vor allem zum Ende hin - sehr viel besser und konsequenter gezeichnet. Im Buch wird ihre plötzliche "Wandlung" sehr unbeholfen beschrieben, während der Film die ganze Verletzlichkeit und den Konflikt viel besser rüberbringt. Großes Lob an die Macher des Films.

Abgesehen davon gab es im Kino leider sehr viele Zuschauer, welche die Bücher gelesen hatten und schon vor dem Film angeregt über das Ende diskutierten. Meine Freundin hatte das Buch nicht gelesen und war dementsprechend etwas genervt, das man ihr die Auflösung vorab präsentierte. :/

3

Der Film fing so gut an, wenngleich manchmal etwas konstruiert. An diesem Abend waren mir aber die expliziten Vergewaltigungsszenen zuviel, so dass ich das Kino verlassen habe. Mir als wöchentlichen Kinogänger wird es in letzter Zeit öfter mal zuviel der Gewalt. Vor allem wenn es nicht um abstrakte Geschichten geht sondern um realistische, nachvollziehbare Charaktere.
Dass man da ander Meinung sein kann ist mir klar, ich hätte mich wohl besser informieren sollen. Von der Filmszene Rezension hätte ich mir eine deutlichere Warnung versprochen. Wenn die Opfer in den Filmen n der Realität alle traumatisiert wären, wieviele kleine Traumata erleidet dann der Zuschauer? Tja, etwas inkonsequent bin ich auch noch den bei 300 hat mich nichts gestört.

8

Zitat von Borg:
"An diesem Abend waren mir aber die expliziten Vergewaltigungsszenen zuviel, so dass ich das Kino verlassen habe....Von der Filmszene Rezension hätte ich mir eine deutlichere Warnung versprochen."

Sorry für deinen dann nicht ganz so erfreulichen Kinoabend,
aber den Einwand möchte ich trotzdem zurückweisen und an den folgenden Satz aus meiner Rezension erinnern:

"Die Szenen, in denen Lisbeth sich an ihrem sadistischen Vormund rächt, der sie vorher vergewaltigt und gedemütigt hatte, sind genauso eindrucksvoll wie nur schwer zu ertragen".

9

Was für ein Film ! Ja, er ist in vielen Szenen bedrückend oder auch schockierend, aber er ist das Film zum Buch und die Trailer der kommenden Filme lassen ahnen, daß die Schweden noch mehr draufhalten. Man hat im ersten Teil nicht das Gefühl nur einen Film zu sehen, sondern dabei zu sein. Man wird richtig reingezogen in die Handlung und in die Recherchen. Einzig die deutsche Stimme von Michael Nyquist hat mich gestört. Die war zu glatt und da hatte ich mir den originalen schwedischen Trailer noch nicht einmal angesehen. Am besten zu hören beim originalen Trailer für den zweiten Teil. Noomi Rapace ist super und der perverse Anwalt Bjurman eine Bestbesetzung, auch wenn seine Rolle das Letzte ist. Übrigens die genüßliche Stimme auch. Man kann sich fast die Frage stellen, was man zuerst machen sollte: Die Bücher lesen oder die Filme sehen ? Weil der Genuß länger ist: die Bücher, zumindest für den geneigten Krimileser. ... aber auch nur deswegen.

6

ich steh eigentlich nur auf krimis wenn sie gut sind, was bei diesem film nicht der fall ist (das buch hab ich nicht gelesen).

alles viel zu konstruiert, und teilweiße sehr dümmlich,
vorallem die aussagen die der film macht:

böse nazis, männer sind alle böse vergewaltiger und mörder,
lesbische frauen können von echten kerlen bekehrt werden,
naja alles sehr komisch.

was mir aber gefallen hat, und deshalb 6 augen, waren die 2 hauptcharaktere, die einem im film wirklich sympathisch werden.

die vergewaltigungsszenen fand ich sehr komisch, aber dann doch irgendwie gut, die rache Lisbeth´s vormund war eine der besten szenen.

Habe begeistert gelesen, wie begeistert die Leser das Buch gelesen haben. Werde mir das Buch angucken :o)

10

Eben auf Dvd gesehen !! Super Film, spanend und unterhaltsam !!

8

Brillanter fesselnder Krimi mit starkem Hauptdarsteller Duo.
Als sehr sehenswert und bestens für einen unromantisch-spannenden Winterabend zu empfehlender Film.

4

Ich muss "Borg" zustimmen: Die Vergewaltigung bzw. die Vergeltung ist derart drastisch inszeniert, dass es einem an die Nieren geht.

Ich meine, es haette dem Film gut getan, wenn man die Szenen weggelassen haette. Sie hebeln diese die Dramaturgie des Films aus. Die Szenen sind so brutal, dass sie den ganzen Film dominieren. Allerdings haben die Szenen fuer die Handlung eigentlich keine Bedeutung und lenken so eher von der eigentlichen Geschichte ab. Waeren diese Szenen nicht da, dann waere der "Hoehepunkt" die Szene im Folterkeller, was vermutlich sinnvoller waere..

Wundert mich eigentlich, dass der Film nur FSK16 ist - wenn ich daran denke, dass z.B. Sin City mit seiner voellig irrealen Comic-Optik FSK18 ist...

10

für mich so ziemlich der beste krimi/thriller, den ich je gesehen habe, ich wüsste nichts, was ich großartig zu kritisieren hätte. zu den Vergewaltigungsszenen: ich finde eher die zuerst begangene vergewaltigung sehr schlimm und obwohl ich nicht viel von dem prinzip rache halte, habe ich mich dabei erwischt, bei der vergeltung ziemlich pro lisbeth gewesen zu sein. insgesamt ein film, der auch mit kleineren gesten großes aufzeigt, zum beispiel, wie das mann/Frau klischee umgedereht wird, wenn er das auto fahren soll, das jedoch schon ewig nicht mehr gemacht hat und dann den wagen nur mühseelig zum laufen bekommt.

10

Hammer! Einer der besten Filme seit langem! Super spannend, perfekt in Szene gesetzt, hier stimmt einfach alles!! Freu mich schon auf den zweiten und dritten Teil.

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